FIGHT DESIGN
FIGUR. CHOREOGRAFIE. KAMERA. EIN SYSTEM.
IN ONE TAKE
Fight Design verbindet bei SlamArtist Figur, Choreografie, Performance, Raum und Kamera zu einem System. Ferdi Fischer entwickelt jeden Beat so, dass er klar lesbar, filmisch stark und zuverlässig wiederholbar ist – vom Script Breakdown über Rehearsals und Kameraplanung bis zum finalen Take. Wenn es der Szene dient, wird WarpCam® Teil dieses Designs.
JEDER KAMPF HAT EINEN GRUND.
Glaubwürdige Kampfszenen beginnen bei den Figuren, nicht bei der Technik. Wer greift an? Wer zögert? Wer passt sich an – und was verändert die Konfrontation? Ferdi übersetzt diese dramatischen Fragen in Bewegung, Rhythmus, Distanz und Wirkung. So entsteht Fight Design, das die Szene trägt, statt sie zu überlagern.
Als Fight Choreographer und Fight Coordinator entwickelt Ferdi für jede Figur und jede Storywelt eine eigene Körpersprache – von roher, improvisierter Gewalt bis zu präziser Kampfkunst, Waffenkampf und komplexen Multi-Character-Fights. Stil, Tempo und Intensität orientieren sich an den Fähigkeiten der Darsteller, dem Raum und der emotionalen Entwicklung der Szene.
Stunt Design wird von Anfang an mitgedacht. Stürze, Reaktionen, Breakaways, Requisiten, Rigging und Schutzmaßnahmen entstehen als Teil derselben Choreografie. Vor der Kamera darf die Action kompromisslos wirken; in der Produktion bleibt sie kontrolliert und wiederholbar.
Taktische Präzision im Einsatz
Regie an vorderster Front
CHOREOGRAFIE FÜR DIE KAMERA.
Bei SlamArtist ist die Kamera Teil der Choreografie. Ferdi entwickelt Performance, Brennweite, Kameradistanz, Achse und Timing gemeinsam. So wirkt inszenierter Kontakt kraftvoll, während das Publikum jederzeit versteht, wer wo ist und warum sich der Fight verändert.
Nicht nur die Fight Beats, auch die Shots werden vorab visualisiert. Video-Rehearsals und Stunt Previs testen Kamerawege, Arbeitsabstände, Objektive und Übergänge, bevor der Drehtag beginnt. Darsteller, Kamera, Regie und Schnitt arbeiten dadurch mit demselben visuellen Plan; Fragen zu Raum, Coverage und Continuity werden früh sichtbar.
WarpCam® kann direkt in die Choreografie integriert werden. Performer- und Kamerabewegung entstehen dann als ein gemeinsames System. Die Coverage hat eine klare Perspektive: Sie etabliert den Raum, verfolgt Ursache und Wirkung und geht genau dann mitten ins Geschehen, wenn die Geschichte es verlangt.
VOM STUNT DESIGN ZUM KONTROLLIERTEN TAKE.
Fight Design ist ein spezialisierter Teil des übergeordneten Stunt Designs einer Produktion. Als Fight Coordinator übersetzt Ferdi Fischer die kreative Idee in einstudierte, reproduzierbare Action. Dafür stimmt er Performer-Vorbereitung, Stuntteam, Timing, vereinbarte Sicherheitsparameter und die Bedingungen am Set aufeinander ab.
Rehearsals und Stunt Previs zerlegen die Sequenz in klare Beats, bevor der Zeitdruck am Drehtag beginnt. Kamera, Requisite, Kostüm, Szenenbild, SFX, VFX, Location und Produktion können mit einem gemeinsamen visuellen Plan arbeiten – und Änderungen kontrolliert integrieren.
Der SlamArtist-Ansatz verbindet Story, Performance, Stunt Design und Kamera vom ersten Breakdown bis zum finalen Take. Das Ergebnis ist Action, die lesbar, präzise und produktionsreif bleibt, ohne kreative Wirkung gegen verantwortungsvolle Ausführung auszuspielen.
FIGHT DESIGN / FIGHT COORDINATION – FAQ
Was ist Fight Design?

Fight Design übersetzt physischen Konflikt in storygetriebene Action für die Kamera. Es verbindet Script- und Figurenanalyse, Choreografie, Performance, Stunt Design, Kameraplanung, Rehearsals und kontrollierte Ausführung.
Es geht nicht einfach um mehr Bewegung oder härtere Treffer. Jeder Beat soll Absicht zeigen, das Kräfteverhältnis verändern und aus der gewählten Kameraperspektive klar lesbar bleiben. Ein gutes Fight Design gibt Darstellern, Stuntteam, Regie und allen beteiligten Departments einen gemeinsamen Plan für Probe und Dreh.
Wie unterscheidet sich Fight Design von Stunt Design?

Fight Design konzentriert sich auf die erzählerische, körperliche und filmische Sprache eines Kampfes: Warum kämpfen die Figuren? Wie bewegen sie sich? Wann kippt das Kräfteverhältnis? Und wie erlebt die Kamera diesen Wandel? Stunt Design umfasst die gesamte Architektur körperlicher Action – einschließlich Falls, Rigging, Fahrzeuge, Feuer und anderer Spezialbereiche.
Die genaue Aufgabenverteilung hängt von der Produktion ab. Bei SlamArtist werden beide Bereiche eng verzahnt, damit Fight Choreography, Performer-Vorbereitung, Kamera und übergreifende Stunt-Anforderungen dieselbe kreative Idee tragen.
Was bedeuten Fight Coordinator, Fight Choreographer und Kampfchoreograf?
Fight Coordinator ist die gängige englische Rollenbezeichnung; Fight Choreographer oder Kampfchoreograf beschreibt meist stärker den Schwerpunkt auf Bewegungsgestaltung. Credits und Verantwortlichkeiten unterscheiden sich je nach Produktion.
Bei SlamArtist verbindet die Rolle erzählerische Intention, Choreografie, Performer-Vorbereitung und kameraorientierte Umsetzung innerhalb des Stunt Designs. Der konkrete Scope wird vorab transparent mit Produktion und Stunt Department abgestimmt.
Wann sollte ein Fight Coordinator ins Projekt kommen?
So früh wie möglich – idealerweise solange Script, Location und visuelles Konzept noch gemeinsam entwickelt werden können. Dann lassen sich Bewegung, Raum, Performer-Vorbereitung, Kamera, Stunt Previs und VFX als ein System planen, statt am Drehtag einzelne Lösungen zusammenzusetzen.
Frühe Einbindung schafft außerdem Klarheit über Rehearsal-Zeit, Fachpersonal, Requisiten, Schutzmaßnahmen und Coverage, bevor Zeitplan und Budget festgezurrt sind.
Arbeitet ihr mit Schauspielern und Stunt Performern?
Ja. Die Choreografie richtet sich nach Figur, körperlichen Fähigkeiten, Trainingszeit und den Anforderungen des Schnitts. In Rehearsals wird die Sequenz in klare, reproduzierbare Beats zerlegt und die Zusammenarbeit von Schauspielern, Stunt Doubles, Kamera und unterstützenden Departments festgelegt.
Eine professionelle Einschätzung klärt, welche Action der Schauspieler selbst übernimmt und wo ein Stunt Double die bessere Lösung ist. Ziel sind starke Performance, saubere Continuity und ein verantwortungsvoller Umgang mit allen Beteiligten.
Wie werden Kampfszenen geprobt?
Rehearsals beginnen langsam und in klar definierten Beats. Die Performer lernen Intention, Footwork, Distanz, Blickrichtung, Reaktionen und Safety Cues, bevor die Teile zu einer reproduzierbaren Sequenz verbunden werden. Das Tempo steigt erst, wenn Kontrolle und Kommunikation sitzen.
Video-Rehearsals oder Previs testen Perspektiven, Objektive, Kamerabewegungen und Schnittoptionen. Der Fight Choreographer nutzt diese Ergebnisse, um Choreografie und Shooting Plan zu verfeinern und allen Departments eine verlässliche Grundlage für den Drehtag zu geben.
Wie beeinflussen Kamera und Schnitt das Fight Design?
Fight Action wird für einen konkreten Blickwinkel gebaut. Kamerahöhe, Objektiv, Distanz, Bewegungsrichtung und Eyeline bestimmen, ob ein Treffer verkauft wird, die räumliche Orientierung klar bleibt und die gewünschte Wucht beim Publikum ankommt.
Deshalb entstehen Bewegung, Kamera und geplanter Schnittrhythmus gemeinsam. Gutes Fight Design schafft flexible Coverage, ohne Continuity, Figurenführung oder die Illusion des Impacts zu verlieren.
Wie wird WarpCam® Teil eines Fights?
WarpCam® kann von Beginn an Teil der Sequenz sein. Performer-Wege, Kamerafahrt, Arbeitsabstand und Objektiv werden dann gemeinsam in Rehearsals und Stunt Previs getestet – nicht erst als separate Kameraebene am Drehtag.
Wenn es der Geschichte dient, rückt die Kamera direkt in die Bewegung, ohne Komposition, Performance oder Ursache und Wirkung zu verlieren. Eingesetzt wird das System dort, wo es die Szene filmisch stärker macht.










